bluehouse Blog

Historische Ordnung im multmiedialen Chaos

24.11.2011

Was tun, wenn man bei der Vielzahl den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht.
Klar, man würde jetzt annehmen, wir suchen uns ein Tool, ein Programm oder Widget, welches uns beim Überblickbehalten hilft.

Falsch gedacht: Auch wenn es etwas altertümlich ist, nehmen wir kurzer Hand eine Pinn‑/Stellwand und heften die ToDo’s daran.

So komisch das auch klingen und aussehen mag: Das Erfolgserlebnis, wenn man einen Zettel Wegschmeißen kann, ist super.

(Blöd nur, wenn andere Leute anfangen Aufgaben an Deine Wand zu hängen. ;-) )

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google instant

10.9.2010

Wieder ein Mal hat google seine Suche überarbeitet.
Der neueste Clou nennt sich google instant und liefert die ersten Ergebnisse schon nach der Eingabe des ersten Buchstaben. Mit jeder weiteren Eingabe wird das Suchergebnis dann verfeinert. Neben der immer aktuellen Suchergebnisliste liefert das Eingabefeld auch mögliche Vorschläge zur Autovervollständigung.

google

Für dieses Feature wurde sicherlicht an der Hardware-Infrastruktur einiges ausgebaut. Schon vor der Instant-suche hat google über eine Milliarde Suchanfragen verarbeitet. Dadurch, dass nun bei jedem Tastendruck eine neue Anfrage abgeschickt wird, kann man davon ausgehen, dass sich die Anzahl der Suchanfragen um ein mehrfaches vermehren wird und damit auch die Anforderungen an die Hardware immens steigen werden.

Wie bei vielen anderen google Projekten stellt sich auch hier wieder die Frage, in wie weit google Usereingaben sammelt und auswertet.

Wer noch ein bisschen tiefer in die Technik von der instant Suche schauen möchte, kann auch einen Blick in den Beitrag von www.boeserseo.de werfen, der sich u.A. die JavaScript-Dateien mal ein bisschen genauer angesehen hat.

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Local-Fist – Was ist das eigentlich?

25.1.2010

Ihr kennt das doch sicher auch:
Ihr geht irgendwo lang, seht eine merkwürdige Skulptur oder einfach nur etwas wo ihr euch denkt “WTF?! Was zum Teufel soll das darstellen??”

Oft kommt es vor, dass Daniel und ich gemeinsam die Mittagspause in der Stadt verbringen und den Weg durch die Passerelle nehmen. Gleich nach dem Eintauchen in die Unterwelt kommen wir an teils leer stehenden Räumlichkeiten vorbei (Anmerkung, die Passerelle befindet sich grade im Umbau, deswegen die vielen leer stehenden Läden). Einige von diesen Läden sind aber noch “bewohnt” und teils ziemlich skurril dekoriert.

Besonders der Local-Fist-Shop fällt da sehr ins Auge. Mit abgebrochenen Glasflaschen und komplett gefliesten Räumen erinnert diese Lokalität eher an die SAW Filme, als an einen Laden der zum gemütlichen shoppen einlädt.

Auf der Internetseite findet man auch nur unaussagekräftige Aussagen.

Was ist der LOCAL FIST SHOP?
Der LOCAL FIST SHOP ist nur eine Maschine

Was will das LOCAL FIST DEPARTMENT?
Das LOCAL FIST DEPARTMENT will den gewaltsamen Umsturz

usw…

Wer also sachdienliche Hinweise hat → Kommentare schreiben :)

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Neujahrsweisheit

5.1.2010

Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor.

– Peter Ustinov –

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Freitag, der 13.

13.11.2009

Der Fanatismus ist für den Aberglauben,
was das Delirium für das Fieber,
was die Raserei für den Zorn ist.

Voltaire

So ist es heute ein ganz normaler Freitag im November – mit Regenwetter, tristem Grau in Grau und dem alltäglichen Kampf, heil aus der U-Bahn zu steigen, ohne von drängelnd einsteigenden Personen überrannt zu werden. Soll er doch ruhig sein, der Freitag, der 13.!

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Zitat des Tages

25.9.2009

„Die Dinge, auf die es im Leben wirklich ankommt, kann man nicht kaufen.”

William Faulkner (1897–1962), amerik. Romanschriftsteller, Essayist u. Lyriker

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Web 3.0 und seine Bedeutung für den Mittelstand

2.3.2009

Was ist Web 3.0

Sobald der Begriff Web 2.0 in aller Munde war, wurde auch schon über Web 3.0 diskutiert. Am Anfang waren noch Second Life und der 3D-Browser Web 3.0, heute spricht davon keiner mehr.

Nun beanspruchen viele den Begriff Web 3.0 für neue Trends wie mobiles Marketing, Trigger, Video Ads oder in-Game-Advertising.
Immer mehr Stimmen behaupten auch, dass das semantische Web (Semantic Web), wie es von Tim Berners-Lee geprägt wurde, das neue Web 3.0 sein wird.

Das semantische Web

Das „Mitmach Web“ Web 2.0 ermöglicht jedermann seine Meinung über Blogs, Foren und Communities zu veröffentlichen. Dadurch entsteht eine unheimliche Datenflut, in der es sehr schwer werden kann, die „Spreu vom Weizen zu trennen“.

Hier soll das semantische Web helfen und mittels „Maschinen“ Inhalte, Autoren und Artikel in Beziehung bringen. So könnte ein Artikel, verfasst von einem Spiegel Online-Redakteur, der in einem privaten Forum schreibt, eine höhere Bedeutung (Auffindbarkeit und Vernetzung) bekommen, als der eines Users, der im gleichen Forum schreibt, aber keine solche Reputation hat. Voraussetzung dafür ist natürlich das bestimmte Meta-Informationen vorhanden sind, die das technisch-strukturelle semantische Web in Beziehung bringen kann.

Man darf bei dieser Betrachtung aber nicht vergessen, dass die Inhalte größtenteils immer noch von der Internetgemeinde zur Verfügung gestellt werden. Man spricht deswegen auch vom Social-Semantic-Web.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es noch kein definiertes und allgemeingültiges Web 3.0 gibt und wohl eher als Marketing-Intrument verstanden werden kann. Eine intressante Vision kann man allerdings von Alexander Endl bei drweb.de lesen.

Was soll der Mittelstand tun?

Aber was heißt das für Unternehmen? Gerade für den Mittelstand und kleine Unternehmen, die auf die technische Entwicklung im Internet wenig Einfluss nehmen können?

Ganz einfach: Sich erstmal weiter mit Web 2.0 beschäftigen. In der Praxis erlebe ich häufig, dass Web 2.0 bei vielen anderen Werbeagenturen und Unternehmen gerade in Hannover noch nicht angekommen ist. Dabei ist klar, dass im Internet eine Machtverschiebung stattgefunden hat. Benutzer und Konsumenten haben viel mehr Einfluss auf Kaufentscheidungen und Meinungsmache. Dies ermöglicht aber zugleich auch ganz viele neue Ansätze für das Marketing. Kundenbindung durch Communities,  Konsumenten in das Marketing einbeziehen oder virale Effekte nutzen sind da die Stichwörter.

Ein spannedes Thema mit dem ich mich gerne auseinandersetzte und auch den Austausch suche.

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Was wird aus dem Internet Explorer 6

28.2.2009

no ie6

Nichts ist so sicher, wie die regelmäßig aufkeimende Diskussion unter Web-Designern/-Developern, bezüglich der Verhaltensweise gegenüber dem berüchtigten Web-Browser aus Redmond: Dem Internet Explorer 6. Dieser ist mittlerweile 8 Jahre alt (Browserjahre sind Hundejahre!) und hat zwei größere Brüder, den Internet Explorer 7 & 8.

Wer ernsthaft Webseiten entwickelt, kommt trotzdem nicht umhin, die nötigen Anpassungen für den IE6 vorzunehmen. Und das kann viel Zeit und Nerven kosten, denn an Web-Standards hält sich dieser Browser nur teilweise. Der Hass unter den Entwicklern sitzt dementsprechend tief.

So wurden viele Webseiten gelauncht, die gegen den IE6 Stimmung machen, z.B StopIE6.org, Ⅰ dropped IE6 oder auch StopIE6.com. Wie man unschwer erkennt, ist eine gewisse Redundanz identifizierbar.

Alternativ werden Banner auf Webseiten geschaltet, die nur für IE6-Nutzer sichtbar sind und diese darauf hinweisen, dass sie einen veralteten, mit mannigfaltigen Sicherheitslücken versehenen Browser benutzen, und doch bitte auf einen modernen Browser umsteigen sollen. So macht es Google und auch ich habe mich auf meinem Blog für diese Variante entschieden.

Wieder andere mahnen zur Besonnenheit und weisen daraufhin, dass viele Menschen an ihrem Arbeitsplatz gezwungen sind den IE6 zu nutzen. Ein Umstand, der regelmäßig dazu führt, dass die Anteile dieses Browsers am Wochenende in den Keller gehen, wenn die Menschen zu hause sind und mit einem modernen Browser ins Netz gehen.

Für eine Agentur fällt die Entscheidung, was man macht relativ leicht: Man unterstützt den IE6 auch weiterhin. Schließlich kann man seinen Kunden schlecht erklären, dass man sich aus persönlichen Gründen dafür entschieden hat, nicht mehr für den IE6 zu entwickeln. Im besten Falle erntet man daraufhin ungläubiges Staunen. Wahrscheinlicher ist jedoch ein Entzug des Auftrags.

Trotzdem freue ich mich auf den Tag, an dem der Anteil des IE6 auf unter einen Prozent gefallen ist. Und ich weiß auch jetzt schon, dass ich, bevor ich darüber eine Flasche Sekt aufmache, meinen Groll auf den größeren Bruder IE7 richten werde. Aber was soll man machen?

Er wird genutzt — er wird unterstützt.

(Quelle: Web Resources Depot)
(Bild: Chiara Marra unter CC-Lizenz)

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Der Warteschleifen-Terror

27.2.2009

Als Kontakter muss man ja manchmal telefonieren, bis der Arzt kommt. Dabei hängt man ziemlich oft in schrecklichen Standard-Warteschleifen. Manche klingen wie Fahrstuhlmusik, andere als ob man einem Fuchs auf den Schwanz getreten ist. Ich verstehe einfach nicht, warum viele Unternehmen die Warteschleife nicht für eine persönliche Begrüßung ihrer Kunden nutzen oder noch besser als kostensparende Plattform um spezielle Angebote zu bewerben. Für unseren Kunden NIGRIN haben wir in unserem Audiostudio den Claim ”NIGRIN – Aus Leidenschaft zum Auto” aufgenommen. Auch Meravis nutzt die Telefonwarteschleife für eine individuelle Begrüßung und Angebotsdarstellung. So eine individuelle Sprachaufnahme ist nicht mal teuer.

Also, warum nicht den Kunden persönlich begrüßen, wenn er sich denn schon verwählt hat?!

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