bluehouse Blog

Asymmetrischer Gedanke

4.11.2011

Asymmetrisch in Relation wozu, würde man sich fragen…

Die Ästhetik ist in bewertenden und dogmatisierten Schranken gefangen, die immanent in der Luft liegen. Sie bleiben bestehen, solange man sich dem Diskurs nicht stellt. Somit zeichnet sich folgendes Bild ab. Das Verbleiben in eigener unidimensionalen Gedankenwelt zwingt den Protagonisten die oppositionellen Hypothesen völlig auszublenden, die selbst definierten Normen als Superlativ unterwerfend zu betrachten und keine invasiven Ideen zu zulassen. Diese theoretische Zeichnung ist symmetrisch zum platonschen Höhlengleichnis, der resultierend folgende These in sich trägt; die reell existierenden Formen, die der Protagonist wahrnimmt werden in Frage gestellt und als Abbilder der seienden Wahrheit konstituiert. Ergo – seelische Wahrheit ist die einzig existente.

Die Verlagerung des Blickwinkels zu Gunsten von multidimensionaler Ästhetikvorstellung veranlasst das eingeengte persönliche Gedankenuniversum zu verlassen und neue Erkenntnisse mit eigenen idealisierten Vorstellungen verschmelzen bzw. diese durch Neue ersetzen zu lassen , ohne dabei die narrativ erarbeitete fundamentale in eigenes Wissensfundus eingeflossenen Fakten auszublenden.

Die neu gewonnenen glitzernden Facetten während des ästhetischen Kombinierens werden Ihre mit neuen Vorstellungen innervierten Synapsen zum Tanzen bringen – es sei denn Sie lassen sich völlig auf diese asymmetrische Gedankengänge ein.

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